Am 12.11.2016 war es soweit. Auf der Sessionseröffnungsparty wurde von uns der Paragraph über 20 Jahre Wagenbau erfüllt.

Hier noch mal der komplette Text zum nachlesen!

Hochverehrtes Prinzenpaar ,
Berichten wollen wir wie es war,
Vor 20 Jahren fing es an, es zog uns voll in seinen Bann!
Wir waren noch ziemlich unbekannt,
Bröler Dorfjugend wurden wir genannt !

Der erste Wagenbau begann,
in der Scheune vom Bröler Piefemann .
Auf einem Pkw- Anhänger,
heut sind die Richtlinien deutlich strenger.
Kaum waren wir in die Halle eingezogen,
waren wir wieder rausgeflogen.
Irgendwas lief mächtig krumm,
wir wissen heut noch nicht warum,
Da standen wir mit halbem Wagen,
wen sollten wir um Hilfe fragen?
Robert Hemker war unser Mann,
er bot uns Platz zum bauen an!
Wir wurden fertig und uns war klar,
wir kommen wieder nächstes Jahr!

Jetzt hatten wir mehr Selbstvertrauen,
und wollten etwas größer bauen .
Unterschlupf fanden wir in der Schwalbengasse,         für die nächsten Jahre –Superklasse!
Ein Miststreuer wurde sich geborgt,
und reichlich Spanplatten besorgt.
Kurz überlegt und man beschloss,
wir bauen mal ein Geisterschloss !
Auch Freunde nahmen wir noch mit,
wir steigerten uns Schritt für Schritt .

Ein Jahr später, gar nicht dumm,
bauten wir das Spukschloss um.
2 Dächer drauf, paar Stangen rein, das musste ein Gefängnis sein.
Alcatraz haben wirs genannt,
und waren außer Rand und Band!

Im Freundeskreis stand Nachwuchs an,
und da weis doch ein jedermann,
was man so braucht, das ist nicht schwer ,                   ein Kinderwagen musste her.
Mit netten Babys, Milch und Kakao,
vielleicht ne Flasche mit Schabau.
Ein Baby hatte wohl zu viel genommen,
es war ihm nicht so recht bekommen.
Ich sag nur: Ene Mene miste,
es kotzte in ne Blumenkiste.

Die KG Bröl war dieses Jahr dran,
denn es stand ein Jubiläum an.
40 Jahre rot und weiß,
da hüpft das Kalb vor Freud im Kreis.
Wir gratulierten ohne Worte,
mit einer großen Geburtstagstorte.

Die Scheune kam uns Spanisch vor,
ein Gerüst versperrte uns das Tor.
Das Dach nicht dicht,
der Regen Lief rein,
drum zogen wir beim Felder ein.
Die Halle war eng, das war uns klar,
wir bauten trotzdem wunderbar.
Wir hatten damals schon vorhergesagt,
das der Spritpreis in die Höhe jagt.
Wer bei uns kaufte musste zur Bank,
wir bauten eine Teuer-Tank.

Das nächste Jubiläum stand nun an,
die Gärtnerei Hemker war jetzt dran.
Die enge Halle beim Felder,
das war uns ne Lehre,
wir bauten bei Franzi,
das war uns ne Ehre!
Ob Norden, Süden, Osten, Westen,
Hemkers Blumen sind die besten.
Drum hatten wir am Wagen dann,
300 echte Primeln dran!

Wir überlegten nun schon länger,
toll wär doch ein eigener Hänger.
Sven hatte so ein altes Teil,
nur leider nicht mehr ganz so heil.
Mit Flex und Säge, Axt und Feile,
wurd er zerlegt in kleine Teile.
Dann geschweißt und restauriert,
doch dann wurden wir konfrontiert.
Mit einer Nachricht die missfiel,
es kam der Faktor TÜV ins Spiel.
Wegen einiger Idioten,
wurden einachsige Hänger nun verboten.
Unser Wagen war nun raus,
uns gingen die Ideen aus !

Axel Wolters meinte dann:
In meiner Scheune nebenan,
steht noch ein Hänger - nehmt doch den!
Und schon war es um uns geschehen!
Seiten dran und Aufbau drauf,
jedoch nahm das Schicksal seinen Lauf.

Das Teil war groß und gar nicht klein,
wir kamen weder raus noch rein.
Schon wieder umziehen, doch wohin?
Und macht es überhaupt noch Sinn?
2 Telefonate, oder auch 3,
der Georg Hemker hatte noch ein Plätzchen frei.
Wir zogen um und siehe da,
soviel Platz war wunderbar!

Der erste TÜV Termin war da,
wir fuhren hin und dann- oha !
Dem Prüfer entgleiste das Gesicht,
die Plakette gab es nicht!
Erst mussten alle Mängel weg,
dann ging´s hin zum zweiten Check!
Es war geschafft und man empfing,
Ich sag's wie Kahn: Da ist das Ding!
Wir klotzten rein und schrieben groß,
Im Himmel ist die Hölle los!
Am letzten Samstag ganz geheim,
luden wir schnell das Prinzenpaar ein.
Doris und German waren da -
zur ersten Wagentaufe, was für ein Jahr!

Mitte 2003 ganz Schwuppdiwupp,
wir gründeten einen Kegelclub.
Die Kallenkönige haben wir uns genannt,                durch tolle Wagen wurden wir bekannt.

Der Faktor auf der ganzen Welt
es dreht sich immer nur ums Geld.
Ein kleiner Geizhals aus Entenhausen
der lässt die Taler niemals sausen.
Drum bauten wir dieses Jahr im Quadrat,
den Geldspeicher im Kleinformat.

Die Wagentaufe, war ab diesem Jahr
ganz fest gesetzt, das ist doch klar!
Die KG kommt immer brav,
mit Hunger, Durst und Bröl Alaaf.

Es wurde sich zusammen gerauft,
und endlich ein eigener Hänger gekauft.
Zum 10. Mal waren wir dabei,
und wollten alle nach Hawaii.
Tradition wurde ab diesen Jahr,
die letzte Schraube dreht das Prinzenpaar!
TÜV Probleme gab es nicht,
das schrieb er brav in den Bericht
Doch dann fiel dem Prüfer ein,
euer Trekker ist zu klein!
4,5 Tonnen mussten her,
das erschien uns reichlich schwer.
Doch bei Johannes Stand er dann,
der Trekker der uns retten kann.
Kurz überlegt und nachgefragt,
Johannes hatte Ja gesagt.

Die WM im eigenen Land,
Wodurch man schnell das Motto fand.
Ein großer Ball der musste her,
es entpuppte Sich als äußerst schwer.
Doch mit 40 Tuben Silikon,
rundete sich die Sache schon.
Die Kostüme waren keck,
wir wurden in nen Ball gesteckt.
Gut verschnürt und aufgeblasen,
liefen wir auf Bröler Straßen.
Daniel der alte Jeck,
schob nen Markierwagen vorweg.
Weiße Linien durch ganz Bröl,
dat wor e wunderbar Jeföhl.

Grade noch groß doch jetzt schon klein,
in diesem Jahr sollten es Zwerge sein.
Wir bauten ne Hütte mit kleinem Kamin,
durch diesen ließen wir Qualm hoch ziehn.
Die Zwerge von Bröl die wussten Schon bald
in den Straßen von Hennef da war's wirklich kalt.
Im warmen Trekker hat das Männlein gesessen,         und war sich genüsslich ne Wurst am essen.

Sind noch so gut unsere Bilanzen,
Es geht immer um die Finanzen!
Benzin und Steuer, Strom und GEMA,
Alles wird teurer, das war das Thema.
Unsere Kuh Elsa hat Geld nie besessen,
Ich lass mich nicht melken, das könnt ihr vergessen!
Mit auf dem Wagen da warn viele Gäste,
Als Kühe verkleidet, wir feierten feste!
Diese zwei waren auch dabei,
bei der ganzen melkerei.
Julia und Kai, ein sehr hübsches Paar,
ihr alle kennt die beiden ja.
Und uns war damals doch schon klar,
die werden bestimmt mal Prinzenpaar.

Zum Oktoberfest nach München fuhr,
Der ganze Club auf Kegeltour.
Nach einer Maß oder auch 2,
kam ein Spruch ganz schnell herbei.
In Bröl da ist es wunderbar,
Oktoberfest im Februar.
Wir machen keinen Hehl daraus,
Wir wollten einfach hoch hinaus.
Damit das ganze gut aus schaut,
Auf 2 Etagen wurd gebaut!
Tja meine lieben, wie soll ichs sagen,
wir waren höher als der Prinzenwagen.
Prinz Ralf war damals schon am schnauben,
er kann es heute noch nicht glauben.
In Bayern Kluft ging es dann los,
das Festzelt war einfach grandios!

Man glaubt es nicht, o mann o mann,
Die kg war ja schon wieder dran!
50 Jahre rot und weiß,
das Kalb hüpft immer noch im Kreis!
Wir bauten eine Prinzenkappe,
die war wirklich nicht aus Pappe.
Mit viel Folie und Filterflies,
man dann noch Diamanten leuchten ließ.
3 von uns waren insgeheim am planen,
etwas anders mitzufahren.
Doch so einfach war es nicht,
Prinz Zimbo verzog schwer das Gesicht.
Der Präsi Rolf der fand es klasse,
der zog ne lustige Grimasse.
Von beiden kam dann das ok,
wir waren froh, hurra juchee.
Und Sonntags fuhr im feinen Zwirn,
das erste Bröler Dreigestirn.
 

Aber ein Highlight gab es dann noch,
Platz 1 im Hennefer Rosenmontagszoch.
Und seitdem hängen sie hier im Saal,
die Kappen als Dekomaterial.

Es meinten damals unsere Fraun,
jetzt baut doch endlich mal nen Clown.
Mit einem Projektor an die Wand,
gezeichnet dann mit flinker Hand.
Ausgesägt und dran montiert,
mit reichlich Folie dann verziert.
Die Freude ist groß und es ist geritzt,
wenn die letzte Tackerklammer sitzt!
Das neue Stromaggregat das konnt man kaum tragen,
also musste es unter den Wagen.
Des Staplers Gabel rangeschoben,
und schnell den Wagen angehoben.
Johannes war unser Fahrer, mit neuem Traktor,
Er fuhr so sicher wie Sven, 14 Jahre zuvor.

Jubiläen konnten wir,
so auch dieses nächste hier.
Baustoffe Hemker feierte 50 Jahr,
ein Wagen für ihn das war doch klar!
Dem Georg hatten wir es kundgetan,
ein Radlader stand auf dem Plan.
Mit Rundumleuchte, Blinker, Licht,
was der an Strom fraß, glaubt ihr nicht!
Der Tobi hatte ungeniert, ca. 50m Kabel auf'm Wagen installiert.
Ein Aggregat war leider zu schwach,
ganz schnell ein zweites angebracht.
Alle guten Dinge sind aber 3,
den restlichen Strom tat der Trekker dabei!
Mit Wurfmaterial in rauhen Massen,
pflasterten wir als Bauarbeiter die Bröler Straßen.

Eine Westernkutsche sollte es werden,
Zwar mit nem Traktor anstatt mit zwei Pferden.
Es wurd gebaut und gebastelt, mit viel Tüftelei,
Die Kutsche war perfekt, bis ins kleinste Detail.
Für unsere tollen Karrenräder,
fuhr Christoph mal eben 400 Kilometer.
Und bei den ganzen karnevalistischen Interessen,
hätten wir es fast selber Vergessen,
doch die Welt sollte es natürlich erfahren,
es gab die Kallenkönige jetzt schon seit 10 Jahren.
Zum Schluss im Saal bei Hunger und Durst,
aßen Micha und Kai die Friedenswurst.

Wieder mal standen wir bereit,
und hatten volle 8 Wochen Zeit.
Jetzt legten wir aber richtig los,
was glaubt ihr, was wird das bloß?
Es wurde etwas völlig lammfrommes,
eine lustige Dampflok namens Thomäs.
Mit großem Gesicht und reichlich Dampf,
ging es in den nächsten Kampf.
Montags dann ich sag's sofort,
hatten wir den Notarzt mit an Bord.
Dem Micha wars nicht schlecht gelungen,
ihm war die Kniescheibe rausgesprungen.
Schnell mal das Geländer zerlegen,
und ihn vom Wagen runter heben.
Er in Begleitung ab ins KH,
wir fuhren weiter das ist doch klar!

Gruselig wollten wir dieses Jahr aussehen,
als Geisterzug auf Reisen gehn.
Jedoch, wir hatten keine Ahnung,
machten Christoph und Corinna einen Strich durch die Planung!
Fein gekleidet und emotional, wurden sie proklamiert im Bröler Saal.
Jetzt war uns aber alles Schnuppe,
es herrschte Aufregung in unserer Truppe.
Die Grusellok war Geschicht auf Erden
was prunkvolles musste es nun werden.
Prinz und Prinzessin im roten Rock,                    bekamen eine Prinzenlok!
Wir waren stolz und wirklich wahr,
ihr wart ein tolles Prinzenpaar.

In 20 Jahren war viel dabei,
so mancher Platz von 1 - 3.
Und Sonntags war es meistens doch,
der schönste Wagen im Bröler Zoch.
Wir hoffen es geht noch lang so weiter,
auf der Wagenbau - Karriereleiter.

Euch allen wünschen wir nach all dem Klaaf,
viel Spass im Zoch und Bröl Alaaf!

Paragraphenerfllung